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Drei Regionalsiege bei Jugend forscht 2026!

Erstmalig waren dieses Jahr drei Teams der Lise bei „Jugend forscht“ mit dabei und haben abgeräumt. Beim Regionalwettbewerb in Diepholz schafften es Levin Burchardt (G8c), Mats Mack (G7a) und Bjarne Reitenbach (G8b) im größten Fachgebiet Biologie (Jugend forscht junior) bis ganz nach oben aufs Treppchen. In Geographie gingen sogar gleich zwei erste Plätze nach Moordeich. Tamina Otto und Jannes Stier (G9b) erzielten den Regionalsieg für Jugend forscht junior. Carlo Behle (G10b), Anna Drüen und Marie Manduca (G10a) komplettierten die „Lise-Festtage“ mit ihrem Sieg in der Altersklasse ab 15 Jahren. Nun warten die Landesentscheide in Einbeck und Clausthal-Zellerfeld.

Halophyten, Hochwasser und das Klimahaus der Zukunft
Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ kamen am 26./27. Februar 2026 rund 170 Jungforscher*innen beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Diepholz zusammen und präsentierten 90 Projekte. Die drei Projektgruppen der Lise erzielten allesamt einen Regionalsieg.

Sind Halophyten eine Alternative für die Landwirtschaft? Mit dieser in Zeiten von globaler Erwärmung und versalzten Ackerböden aktuellen Forscherfrage beschäftigten sich Levin Burchardt (G8c), Mats Mack (G7a) und Bjarne Reitenbach (G8b) im Fachgebiet Biologie. Über Experimente mit Queller, Meersenf und Co. erforschte das Team die optimalen Wuchsbedingungen für Halophyten. Mit welchen „Tricks“ solche Salzpflanzen arbeiten, ermittelten die drei über mikroskopische Untersuchungen. Die Jury war begeistert von der Präsentation und belohnte die Arbeit mit dem Regionalsieg.

„Saufen wir alle ab?“, fragten sich Tamina Otto und Jannes Stier (G9b). Die zunehmende Gletscherschmelze, lokale Starkregen und somit eine erhöhte Hochwassergefahr nicht zuletzt in Stuhr hatte die beiden zu diesem Thema geführt. Über ein selbst gebautes Flussmodell erforschten Tamina und Jannes mehrere Wochen lang die optimale Gewässer- und Uferstruktur. Diverse Szenarien wurden durchgespielt, Pegelstände und Fließgeschwindigkeit genau gemessen. Für die Besucher in Diepholz entwickelte das Team weitere Miniaturmodelle und eine Minecraft-Version mit optimalem Fließgewässer. Die Jury lobte die wissenschaftliche Herangehensweise und belohnte das Team mit dem 1. Platz in Geographie (Jugend forscht junior).

Auch mit der Klimaerwärmung zu tun hatte das Thema unserer dritten Gruppe: „Sind unsere Häuser Klimakiller“, fragten sich Carlo Behle (G10b), Anna Drüen und Marie Manduca (G10a). Über 6000 Messungen an Gesteinen führten die drei durch, um am Ende ein klimataugliches Haus der Zukunft zu finden. Das Team baute ein wohl einmaliges Hausmodell mit herauf- und herunterfahrenden Gesteinswänden, die durch vorgeschaltetes Glas zudem den Treibhauseffekt miteinbeziehen. Den Besuchern bot die Gruppe zudem digitale Darstellungen ihres Zukunftshauses, ein wissenschaftliches Tagebuch sowie eine Fühlbox zum Erforschen der Gesteinsarten. Die Jury entschied sich nicht nur für den Regionalsieg Geographie (Jugend forscht), sondern vermittelte zugleich den Kontakt zu den Scientists for future.

Für unsere Klimahausgruppe geht es nun vom 16. bis 18. März zum Landesentscheid nach Clausthal-Zellerfeld. Unsere Halophytengruppe sowie die Hochwassergruppe werden die Lise vom 9. bis 11. April beim Landesentscheid in Einbeck vertreten.