Lise-Meitner-Schule gewinnt das größte Schachturnier der Welt
Schachspieler warten mit einer phantastischen Leistung auf
Die Schachspieler*innen der Lise-Meitner-Schule haben ihre Saison mit einem Paukenschlag beendet. Bei dem legendären Schachturnier „Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer“ trugen sie in der Kategorie der Gastschulen den Sieg davon.
Zum 63. Mal fand auf dem Rathausplatz in Hamburg unter dem freien Himmel das deutschlandweit bekannte Duell im Schachsport statt. 3744 Schüler*innen aus Hamburg und nahem Umkreis traten gegeneinander an. Unter ihnen auch drei Teams der KGS-Moordeich, die in diesem Jahr die Teilnahmelizenz erhielten.
Da bei dem Turnier nur eine einzige Partie gespielt wird, ist die Bedenkzeit pro Schüler*in und Spiel auf zwei Stunden festgelegt. Die Möglichkeit, lange über ihre Züge nachdenken zu dürfen, nutzten die Stuhrer Spieler*inneb offensichtlich viel besser als ihre Gegner. Ein ruhiger Aufbau, eine klare Strategie und ein enormer Druck auf die gegnerische Stellung am Ende der Partien zeichnete die Schüler*innen aus Stuhr aus. Nach etwa einer Stunde Spielzeit hat sich dann etwas Besonderes angedeutet. Es war klar, dass die Lise-Meitner-Schule hohe Siege erringen wird. Kurze Zeit später brach Jubel aus. Sowohl die Mädchen- als auch die Jungenmannschaft besiegten in der Kategorie der Fortgeschrittenen ihre Gegner aus den Hamburger Stadtteilen Horn und Bergstedt mit 8:0. In der Kategorie der Anfänger musste sich das Gymnasium Rissen mit 6,5:1,5 geschlagen geben.
Der Veranstalter prämierte den höchsten Sieg einer Mannschaft mit einem Pokal und wertvollen Sachpreisen. Da es im Turnier drei Mannschaften gab, zwei davon aus Stuhr, die ihren Gegner mit 8:0 besiegten, musste das Los über den Gesamtsieger entscheiden. Als dann unter der notariellen Aufsicht die Jungenmannschaft der Lise-Meitner-Schule zum Sieger des Turniers erklärt wurde, brachen alle Dämme. Unter einem tosenden Applaus durften die Schüler*innen die Bühne betreten und die Preise in Empfang nehmen.
Auch für den Schach-AG-Leiter Juraj Sivulka wird dies ein unvergesslicher Augenblick bleiben. „Es war nicht nur das schachliche Können der Schüler, sondern auch Glück und Zufall dabei. So eine Geschichte wird sich nie wieder wiederholen. Doch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Schulleitung, dem Schulförderverein, der Jugendorganisation No Moor und anderen Unterstützern zeigt, dass man sehr erfolgreich sein kann.“


